
Ein Computer ist nur so toll wie seine Software. Und diese gibt es wie Sand am Meer - auch kostenlos. Manchmal hätte ich aber gerne etwas, dass ich so noch nicht gefunden habe. Manchmal bin ich auch nur zu faul zum Suchen. Oder mir kommt eine Idee, die ich einfach mal ausprobieren möchte und dann suche ich Verzweifelt, ob nicht jemand ein Problem für meine schöne Lösung hat.
Ich werde hier nach und nach ein paar von meinen kleinen Programmen vorstellen.
Vielleicht kann sie ja jemand brauchen - hat also ein Problem für meine Lösung.
Hier eine Übersicht zum drinrumklicken:
Los geht's: 
sO eIN VERFLIXTER fEHLER: aLS iCH tab DRÜCKEN WOLLTE, BIN ICH AUF DIE cAPS-lOCK-tASTE gekommen.
Die Taste stammt aus der Schreibmaschinenzeit, wo man mit der Shift-Taste das ganze Typenbett angehoben hat. Damit der kleine Finger nicht abstirbt, hat ein Ingenieur den armen Sekretärinnen eine Feststelltaste spendiert. Aber heute?
Im Ernst: Mir hat die Taste bisher viel mehr geschadet als irgendeinen Nutzen davongetragen. Bisher hab ich bei allen Tastaturen die Taste rausgehebelt, eine T-förmige
Musterklammer druntergelegt und die Taste wieder draufgesteckt, damit der Arbeitgeber
nicht denkt, ich würde Tasten klauen.
Die Musterklammer verhindert zuverlässig
die Betätigung!
Wenn man dieses Betriebssystem von Klein-Weich
aus Redmond benutzt, kann man die Taste auch softwaremäßig abklemmen. Weil
ich immer wieder vergessen
hab, in welcher Zeitschrift
ich gelesen habe, wie man das macht, hab ich das Wissen einfach in ein kleines
Delphi-Programm gegossen.
Einfach runterladen und aufrufen. Das Programm
ist selbsterklärend!
Ihr könnt euch das Programm unter folgender Adresse runterladen, und dabei ein letztes Mal die Nützlichkeit dieser bescheuerten Taste auskosten.
Ja, der Dateiname ist wirklich Case-sensitiv!
Bedankt
euch für die Idee bei Gunnar - ich hätte einfach einen Link eingefügt!

Wenn man öfters Hyperterm benutzen muss, weil man ZOC nicht kaufen möchte, und der tollen Animation am Programmstart genauso wenig abgewinnen kann, wie der Anti-Intuitiven Bedienung, dann ist der Moment gekommen, etwas Eigenes zu schaffen.
Ich gebe euch hiermit ein völlig unausgegorenes Stück Software, welches Daten von der seriellen Schnittstelle empfängt und in einem VT100 Terminal darstellt (also alle möglichen Escape-Sequenzen interpretiert). Tastendrücke werden natürlich auch über die Serielle versandt.
Ich nutze die Software zur Kommunikation mit den Einchip-Computern
(z.B. PICs), die ich so verbaue. Die brauchen alle die gleichen Parameter: 8N1,
No Handshake. Nur die Baudrate und die COM-Schnittstelle sind unterschiedlich.
Damit ich nicht immer einstellen muss, welche Parameter ich gerade brauche,
hab ich die Einstellung der Baudrate und der Schnittstelle einfach in den Programmnamen
eingebaut:
Nenn' die Software COM2_9600.exe, oder nenn' Sie COM1_38400.exe
- Ratet mal, was passiert.
Sonderfunktionen: Fehlanzeige.
Nachtrag: Der Kram wird von mir jetzt nicht mehr weiterentwickelt
- trotz (oder wegen) der vielen kleinen Unzulänglichkeiten.
Wozu auch? Ich bin auf ein Spitzenprogramm
gestossen. Echt der Hammer: HTerm
- ein beeindruckend komfortables (kostenloses) Terminalprogramm, für das
ich mein Scheißprogramm glatt wegwerfen würde, wenn es nicht so praktisch
wäre. 
Ja, ihr braucht PERL!
Perl (nicht Pearl)
ist eine Art Programmiersprache - und einfach nur genial! Deshalb nutze ich es recht
gerne für Quick-And-Dirty Programme.
Perl ist quasi der Heißkleber
des Programmierens:
Man kann damit sehr schnell und einfach alles mögliche
mit Texten anstellen.
Und weshalb solltet
ihr das brauchen?
Einfach,
weil ich eine Unmenge an Helferleins in dieser Sprache zusammengebastelt habe. Und wenn ihr auch
nur eins davon nutzen wollt, braucht ihr PERL!
Als Unix/Linux Anwender habt ihr das normalerweise installiert. Als Windooze-Anwender: Das ActivePerl-Paket kann kostenlos bei ActiveState heruntergeladen werden. Oder ihr versucht es auf CPAN - der Internetseite für Perl. Ladet das Paket runter und installiert es halt.
Vorsicht vor Drittanbietern (Abzockfalle!).
Wenn man seine
Adresse angeben soll (Registrieren), damit man ActivePerl bekommt, ist meist was
faul...
Wenn ich an sowas gerate, gebe ich gerne eine der Adressen
der Datenschutzbeauftragten an und nutze eine Wegwerf-Mail Adresse wie z.B. www.eintagsmail.de
Sollte ich dann aus versehen einen Vertrag über ein 192,- Euro Im Monat Internet-Abo
abgeschlossen haben, landet die Zahlungsaufforderung aufgrund meiner miesen kleinen Urkundenfälschung
wenigstens bei einem kompetenten Ansprechpartner (grins).
Wenn man irgendein Programmier-Problem hat, das irgendwie mit Texten oder Internet-Kommunikation zu tun hat, lohnt es sich oft, auf CPAN vorbeizuschauen um zu prüfen, ob es für das Problem nicht ein nützliches Perl-Modul gibt.
Neugier bringt die Katze um!
Boah, ist das nervig. Bisher musste man immer selber nachsehen, ob irgendein Fuzzi was neues zusammengetippt hat.
Aber mit finger.pl
bekommt ihr ein Perl-Script, welches Fingers Forum nach neuen Einträgen durchsucht.
Damit das Script läuft, braucht ihr PERL. Echt. Wie oben beschrieben!
Nach dem Start durch Doppelklick
auf finger.pl öffnet sich
ein DOS-Fenster (auch Eingabeaufforderung genannt) - Sofern Perl richtig installiert ist.
Das Fenster könnt ihr auf etwa 4 Zeilen zusammenschieben.
Es zeigt die Uhrzeit der letzten Überprüfung.
Hat es was Neues gefunden, färbt sich das Fenster rot und zeigt Uhrzeit und Titel des neusten Eintrags.
Leider werden Umlaute als kryptische Zeichen angezeigt :-(
Drückt man im rot gefärbten Fenster die Eingabetaste, so wird der Firefox-Browser mit der Forum-Hauptseite gestartet und das Programmfenster wird wieder grau.
Ja, wenn ihr Opera oder den IE wollt, müsst ihr halt den Script ändern.
Beim Start
des Scripts wird immer der neueste Eintrag erkannt. Das Fenster wird also rot.
Damit kann dann auch das Starten des Browsers überprüft werden.
Gab's einmal was Neues, testet das Script alle 2 Minuten, ob wieder was
Neues anliegt. War das 8 mal nicht der Fall, prüft es nur noch alle
10 Minuten. Die Zeiten kann man im Script einfach ändern...
Ach ja: Klicken, Doppelklicken oder Rechtsklicken in das rote Fenster bringt's
nicht. Die Eingabetaste will das Programm haben! 
Wie ich auf Making of... erklärt habe, generiere ich meine Seiten mit einem Satz aus 3 Perl Scripten. Die Scripte gibt's hier:
mkhtml.pl Wandelt eine Quelltextdatei
in HTML um.
mkupload.pl Ermittelt
die hochzuladenden Dateien und kopiert sie in ein bestimmtes Verzeichnis.
ftp.pl
Schiebt die Dateien auf die Homepage. Natürlich müsst ihr Homepage und Passwort im
Script ändern!
Wie man das Ganze einrichtet und wie die Verzeichnisse
heißen müssen, hab ich noch nicht beschrieben. Entweder ihr findet es selber raus
(einfach in die Perl-Scripte
linsen) - oder fragt
halt... Da diese Scripte leben , also bei Bedarf immer wieder erweitert
werden, können sich die hier hinterlegten Programme schon mal ohne Ankündigung
ändern. 
Um z.B 7900 Ohm zusammenzubasteln braucht man welche Widerstände?
Diese Frage beantwortet r3_calc.pl für 2 und 3 Widerstände in Reihe. Die Eingabe erfolgt in Ohm. Beispielsweise 7k9 oder 0R72, wobei der Buchstabe R, K oder M (groß oder klein ) erkannt wird. Hier die Lösung:
Die Parallelschaltung von 2 bzw.3 Widerständen ermittelt man mit
r3_calc_parallel.pl Das Progamm
hat noch einen Schönheitsfehler: es listet auch Kombinationen, die durch reines Vertauschen
der Widerstände entstehen. Gut, kann man sich halt eine Kombination aussuchen...

In einem Netzwerk weiß man oft nicht, welche IP-Adressen belegt
sind.
Dieses 230K kleine Programm listet alle mit PING erreichbaren Rechner auf:
subnetping.zip
Nein, keine Bildstörung - die IP-Adressen wurden bewusst unleserlich gemacht (ich wollt' nur mal ausprobieren wie das geht). Links sind die nicht erreichbaren Rechner (Timeout), rechts die Geräte, die geantwortet haben. Für einen weiteren Scan muss man das Tool neu starten.

Mit der Zeit dauert es immer länger, bis mein PC runterfährt. Inzwischen nudelt der Ewigkeiten rum um irgendwelche Benutzereinstellungen zu sichern.
Windooze versucht einmal jede Sekunde
die Benutzereinstellungen zu speichern. Und das bis zu 60 Mal. Also eine Minute warten
auf nix - denn wenn das Speichern gehen würde, könnte er es ja gleich
machen.
Auch lässt Windows den Prozessen 20s Zeit sich zu beenden.
Anschließend schießt er sie einfach ab.
So'n Quatsch.
Wenn ich will dass der aus geht, hat der AUS zu gehen! Was sollen die Anwendungen
noch mal nach Hause telefonieren oder ewig auf nicht eintreffende Ereignisse warten?
Das im Internet recherchierte Wissen, wie man dem PC Feuer unter'm Hintern macht,
hab ich in ein kleines Delphi-Programm gepackt. Das gibt's (inklusive Sourcen)
als fastshutdown.zip Wobei man
eigentlich nur einmal das
fastshutdown.exe starten muss. Damit kann man die Einstellungen in der Registry
ändern - oder wieder die Standardwerte eintragen.
Geht für
Win2k und XP.
Ein wenig Vorsicht ist jedoch angebracht: Wenn man das
Kill-Timeout recht kurz wählt, sollte man vor dem Turbo-Runterfahren alles gespeichert
haben und am Besten alle Programme schließen. Sonst geht vielleicht
doch mal was verloren...
Hier noch ein paar Alternativen:
Ab Windooze XP soll auch folgendes gehen: einfach eine Verknüpfung
mit
shutdown.exe -s -t 00
erstellen. Dann wird der Rechner sofort
ausgeschaltet, wenn man die Verknüpfung anklickt.
Ein anderer Tipp ist:
----------------------------------------------------------------------
1) CTRL-ALT-DEL drücken
2) CTRL-ALT gedrückt halten
3) Mit der Maus auf Shutdown klicken
----------------------------------------------------------------------
Aber dabei muss man ja immer selbst aktiv werden - und sich den Kram merken...

Da der Wunsch an mich herangetragen wurde, eine Möglichkeit zu bieten, aus der Ferne zu testen, ob ich was neues geschrieben habe, bin ich heute mal die Gute Fee und schreib eine Software die ich überhaupt nicht gebrauchen kann!
Ich hab einen Script gestrickt, der die Chronologie anzeigt, sofern es was Neues gibt. Sonst beendet er sich mit einer entsprechenden Meldung.
Das Perl-Script zabncheck.pl prüft einen eigens für EUCH eingerichteten Versionszähler auf dieser Homepage. Den werde ich jedes Mal verändern, wenn ich was neues habe. Das Script braucht natürlich PERL - siehe oben!
Das Script braucht Schreibrechte in seinem Verzeichnis. Es legt die Datei zabexcheck.dat an,
in welcher einfach die zuletzt gefundene Zahl des Versionszählers gespeichert ist.
Wenn der Versionszähler größer ist, wird der Firefox mit meiner Chronologie-Seite gestartet.
Wer den Firefox nicht mag, muss halt den Script entsprechend abändern...
Zum Testen kann man übrigens die zabexcheck.dat Datei einfach mit einem Editor öffnen
und die Werte verändern.
Den Script muss man dann gelegentlich z.B. jeden Tag/Woche einmal aufrufen. Also ab damit in den Autostart-Ordner, als geplante Task einrichten oder für die Unixler: einen Cron-Job anlegen.

Nachdem das Sudoku-Rätselfieber auch meine Familie gepackt hat, hab ich mir
auch mal so ein Rätsel angesehen und bin gleich frustriert worden.
Irgendwo hatte ich einen Fehler gemacht.
Blöd, dass ein Zettel keinen Undo-Button hat. außerdem gibt es Rätsel, die
sind echt knifflig. Da wäre manchmal eine kleine Hilfe ganz nett...
Also hab ich mal eben ein Spielfeld zusammengeklickt und ein wenig Know-how
reinprogrammiert. Das Teil dient nicht dazu, jedes Rätsel selbsttätig zu lösen, dafür gibt es ja
genügend andere Programme. Es ist auch kein Rätselgenerator.
Aber es kann dem Frust am Lösen vorbeugen. So kann das Spielfeld einen Tipp abgeben, welches Feld man sich
mal genauer ansehen könnte. Und es kann analysieren, welche Ziffern auf welchem Feld
überhaupt noch möglich sind und Testen, ob denn noch alles logisch ist.
Die Idee hinter diesem Programm ist es, dem Anfänger und Fortgeschrittenen
bei Bedarf etwas zu helfen. Für Profis ist das wahrscheinlich weniger was.
Das Programm sudokulyse.exe kommt in der knapp 200KByte großen
sudokulyse.zip
Datei, die man sich irgendwohin entpackt.
Ich hab ein paar Ausgangsspielfelder mit steigendem Schwierigkeitsgrad beigelegt,
damit man gleich mal anfangen kann.
Wie man das Teil bedient, steht in der eingebauten (recht spartanischen) Hilfe.
Die sollte man zumindest überfliegen, damit man weiß, wie man ein
Ausgangsspielfeld eingeben muss.

Mit diesem Programm kann man Texte vor dem Zugriff anderer sicher schützen. Näheres dazu steht auf einer eigenen Seite: HIER

Zum fixen finden und Betrachten der unzähligen Datenblätter, die sich so mit der Zeit angesammelt haben.
Näheres dazu steht auch auf einer eigenen Seite:
HIER

Den
ATxmega Prozessor
finde ich so interessant, dass ich unbedingt was damit machen musste.
Also habe ich es mir angetan und den TCP/IP-Stack von
Ulrich Radig
so umgestrickt, dass er auf einem
Atmel
Atxmega128A1
läuft.
Das Teil ist nun Webserver und Telnet-Server, holt sich die Uhrzeit mittels NTP aus dem Netz und kann Daten zwischen serieller Schnittstelle und einem TCP/IP-Client austauschen.
Als Hardwareplattform dient ein AVR-Net-IO von Pollin und ein AVR ATxmega - Entwicklungsmodul von Alvidi. Auf dem Modul sind zuätzlich ein Spannungsregler, externes Ram, ein Micro-SD Kartenslot und 2 RS232-Pegelwandler verbaut.
Die Software gibts hier:
xmega_net_io_2009_11_11.zip
Näheres steht in der darin enthaltenen Readme-Datei.

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